Gemeindeblattartikel vom18. Feb. 2018

 

„Was geht ab im Mullewapp?“

 

Pressemitteilung vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport vom 11.02.2021:

Öffnung der Grundschulen, Kitas und Einrichtungen der

Kindertagespflege zum 22. Februar 2021.

 

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Das ist ein wichtiger Schritt für die Familien im Land, die in der aktuellen Situation eine enorme Last tragen.“

Frau Eisenmann selbst lässt außerdem mitteilen, dass es ab 22. Februar 2021 ein deutlich erweitertes Testangebot für uns als Personal geben wird, über das in dieser Woche dann informiert werden soll! Da dürfen wir gespannt seinJ.

Sie schreibt: „Trotz der sich abzeichnenden positiven Entwicklung haben wir leider noch immer ein aktives Infektionsgeschehen. Bitten Sie daher auch die Eltern sorgsam abzuwägen, ob sie die Betreuung ihrer Kinder durch ihre Einrichtung in Anspruch nehmen wollen.“

 

Wie paradox, ärgerlich und unrealistisch solche Äußerungen anmuten – wer bitte schön nimmt das lang herbei gesehnte Angebot der Fremdbetreuung bei einer jetzigen Öffnung der Kitas nicht in Anspruch? Unsere Aufgabe soll es sein wieder einmal an die Eltern zu appellieren,

aber unsere Aufgabe bei einer Öffnung zum 22.02.2021 ist jetzt eine ganz andere.

Viele Wochen der Notbetreuung von einer stattlichen Anzahl an Kindern liegen hinter uns.

Die Vorbereitungen zur kompletten Öffnung sind in vollem Gange und wir alle können es kaum erwarten wieder einen einigermaßen normalen Kindergartenalltag leben zu dürfen. 

 

Corona begleitet uns nun schon eine ganze Weile und wird vermutlich auch nicht so schnell wegzudenken sein.

  • Doch welche Auswirkungen hat das Leben mit dem Corona-Virus auf die Kinder im Kindergarten?
  • Wie hat sich der Alltag der pädagogischen Fachkräfte verändert?
  • Was heißt arbeiten unter Corona-Bedingungen für die pädagogische Arbeit?
  • Wie lässt sich trotz Einschränkung und Strenge der Hygiene- und Abstandsregeln sowie Reglementierung der Kontakte weiterhin eine partnerschaftliche, wertschätzende und offene Elternarbeit praktizieren?

 

Fest steht, durch Corona ist nichts mehr wie es einmal war und dennoch versuchen wir alle, positiv zu denken und das Beste aus der Situation zu machen.

Auch wenn die einzelnen Bundesländer Vorgaben bzw. Empfehlungen an die Hand bekommen, gestaltet sich die Umsetzung nicht unbedingt gleich, sondern variabel!

Dies hängt mit verschiedenen Rahmenbedingungen, wie z. B. der Anzahl der Fachkräfte und der zu betreuenden Kinder, der Größe und der Anzahl der Räume der Einrichtung und auch Risikogruppen bei den Fachkräften, zusammen.

Auf die äußeren Gegebenheiten, Vorgaben und Rahmenbedingungen, wie Gruppeneinteilung, feste Kindergruppen und Personal, Abstands- und Hygieneregeln, haben wir keinen Einfluss.

 

Was wir aber beeinflussen können und uns beibehalten werden, sind:

  • unsere Haltung und unsere pädagogischen Grundprinzipien,
  • unser Bild vom Kind und unsere Rolle als pädagogische Fachkraft.

 

Eine Haltung,

  • die das Kind im Mittelpunkt der Arbeit sieht, das Kind als kompetentes Wesen, als das es zur Welt kommt – ausgestattet mit all seinen Sinnen und diese erwartungsvoll zu erkunden,
  • die geprägt ist von Wertschätzung, Respekt, Achtung und Toleranz, Vertrauen und Verlässlichkeit, Empathie und Zeit gebend.

 

Unsere wichtigste Aufgabe besteht darin,

  • „Lern-Lust“ zu schaffen
  • Impulse zu setzen
  • sich selbst als Lernender zu verstehen und sich gemeinsam mit den Kindern auf die Suche nach Antworten zu begeben und somit Entwicklungsbegleiter zu sein.

 

All das lässt sich auch unter Corona-Bedingungen beibehalten.

Auch wenn Corona vieles erschwert, heißt es immer wieder kreative Lösungen zu finden.

 

Auch wenn Corona uns vor große Herausforderungen stellt und uns in unserem

pädagogischen Handeln teilweise sehr einschränkt, ist vor allem eines noch wichtig:

Als Team zusammenzustehen, sich gegenseitig zu unterstützen und Halt zu geben und ganz besonders den Kindern Folgendes zu gewähren:

„So wenig Einschränkung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich!“

 

Bei dem Reinigungs- und Desinfektionsprogramm, das wir mehrmals täglich zu bewältigen haben und der Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen, kommt man sich schon auch hin und wieder so vor, als hätte man den Beruf gewechselt.

 

Wir sehen dem Start in den Regelbetrieb nach dem zweiten langen Lock-down dennoch zuversichtlich entgegen.

Sind es doch im Normalfall eher die Erwachsenen denen Vieles fehlt. Wir haben etwas mehr darunter zu leiden, wobei leiden ein starkes Wort ist.

Dennoch haben wir den Eindruck, dass sehr viele von Ihnen versuchen, sich zu arrangieren und ihr Bestes zu geben. Der Tenor, da müssen wir jetzt durch, das machen wir, es ist Schutz von uns allen, in der Hoffnung, dass wir uns alle bald gesund wiedersehen, überwiegt deutlich.

 

Unser größter Wunsch war und bleibt es für 2021 – keine Pandemie, wieder Gesundheit, Fröhlichkeit und dass wir zusammenhalten und zusammenarbeiten so lange es geht und nicht gegeneinander. Vor allem wünschen wir uns, dass die Kinder wieder so frei sein können wie vor der Pandemie.

 

Dass die Kinder und auch das Fachpersonal in Zeiten der Notbetreuung durchaus ihren Spaß hatten zeigen die Bilder. Vom Gumpigen Donnerstag bis zum Fasnetsdienstag hatten die kleinen und großen Narren ihren Spaß. Mit leckeren Butterbrezeln, Berlinern, bunter Brause und allerlei Süßem, gesponsert von unserem Träger, der Gemeinde Vogt, durften wir genussvolle und bunte Tage erleben.

 

Jetzt sind wir gespannt auf all das was kommen wird - gerne berichten wir Ihnen davon. Seien Sie bis dahin herzlich gegrüßt aus dem Kindergarten Mullewapp mit integrierten Waldgruppen.

 

Wichtige Elterninfo !!!

 

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen - Hinweise für Eltern und Personal

 

Stand vom 30. Juli 2020 - LandesgesundheitsamtBaden-Württemberg

 

 

Wenn mein Kind Krankheitssymptome aufzeigt ...

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen!

 

Mullewapp ist groß, so groß, dass er Platz hat für alle.

Mullewapp ist klein, so klein, dass er selbst im kleinsten Herzen Platz findet. 

Mullewapp gehört jedem, so wie die Welt uns allen gehört.

                                          

 

Hier finden Sie uns:

Kindergarten Mullewapp
Hengenen 1
88267 Vogt

Kontakt

Rufen Sie an unter:

 

Festnetz:

07529 / 6253

 

Handy Waldgruppe Waldemar: 0151-17442309

 

Handy Waldgruppe Waldfüchse: 0151-28147591

 

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