"Was geht ab im Mullewapp?" Archiv

                                                                                                                                         Februar 2020                                                                                                                                

Was geht ab im Mullewapp?“

 

Eine absolut stürmische Zeit liegt jetzt hinter uns. Haben neben Sturmtief Sabine auch die Zwerge und Riesen in Wald und Haus viel Aufsehen und Wind um sich gemacht. Für die Kinder hat es im Land der Zwerge und Riesen unterschiedlichste Möglichkeiten gegeben, um in einer ganz kleinen oder aber riesengroßen Rolle mitmischen zu können. Vom Zwergentheater über Riesenvesper, vom Geschicklichkeitsparcours mit Riesenmaterialien bis hin zu winzig kleinen Spiel- Erlebnis- und Sinneserfahrungen war für die Kinder ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Für etwas Unruhe während der märchen- und fabelhaften närrischen Zeit hat dann der Sturm gesorgt. Besonnenes, rasches Handeln, gute Organisation, Flexibilität und Spontanität der pädagogischen Fachkräfte, sowie die sehr kompetente, schnelle Unterstützung unseres Försters Johannes Steinhauser haben für eine sichere und glücklicherweise schadenfreie Sturmzeit gesorgt.

Musste doch für knapp 40 Waldkinder eine adäquate Betreuungsmöglichkeit gefunden, Sturmschäden und Gefahrenquellen festgestellt und beseitigt sowie die Waldflächen wieder freigegeben werden. Tatkräftige Unterstützung draußen im Wald durften wir wieder einmal mehr durch Bauhofleiter Haller und seine Mitarbeiter/Innen erfahren. Ihnen allen und selbstverständlich auch unseren verständnisvollen Mullewapp-Familien ein herzliches Dankeschön.

Ordnen wir dieses unbeschadete Erleben des Sturmes in die Reihe der Glücksmomente ein, so bekommt dort auch Petra Detzel, Inhaberin der Vogter Nähstube „Max und Moritz“, ihren Platz. Mit der Übergabe von über 200 Meter hochwertigen Fasnets- und Dekorationsstoffen hat sie uns ein unbezahlbar großes Geschenk gemacht. Stoffe sind nicht nur für die Kinder ein sehr wichtiges Spielmedium (Bauecke, Rollenspiel- und Kreativbereich). Neben Umhängen, Decken, Kissenbezügen, Verkleidungsaccessoires, spielen Stoffe auch bei der Raumgestaltung, Raumtrennung, etc. eine große Rolle. Nicht selten kommen die Nähtalente unserer Vertretungskraft Regina Stöhr zum Einsatz. Sie bessert aus, entwirft und näht für uns Baldachine, Material- und Kissenhüllen sowie viele andere nützliche Stoffbehälter oder auch Kostüme. Schön, dass es so viele Menschen um uns herum gibt, die unsere Arbeit, unsere Gemeinschaft unser Miteinander im und um den Mullewapp herum unterstützen.

So waren es auch nicht wenige Menschen, die sich an dem von uns angebotenen „Tag des offenen Abends“ eingefunden und vom „Ort an dem Ihr Kind gut wachsen kann“ einen Einblick verschafft haben. Leider reichen die angebotenen freien Plätze für das Kindergartenjahr 2020-2021 nicht aus, um allen Familien die gewünschte Aufnahme ihrer Kinder zu ermöglichen. Da es auch in den anderen beiden Vogter Kindergärten ähnlich aussieht, gibt es bereits erste Überlegungen der Träger, eine Übergangslösung zu schaffen.

Diese Thematik wurde von Herrn Smigoc als Trägervertreter bei der kürzlich im Mullewapp statt gefundenen Versammlung der Elternvertreter nur kurz angeschnitten. Vielmehr ging es um den anstehenden Neubau und die damit verbundenen Abläufe und Schwerpunkte. Gespannt sein darf man jetzt auf das Ergebnis des Architektenwettbewerbs und die anschließende Vergabe des Auftrags. Näherer Informationen zu diesen Vorgängen entnehmen Sie den Gemeindeberichten.

Lassen Sie sich jetzt von den bevorstehenden Frühlingserlebnissen verzaubern, halten Sie inne, atmen Sie durch und genießen Sie alles was da kommt.  

Mit den besten Grüßen aus dem Kindergarten Mullewapp mit integrierten Waldgruppen.

                                                                                                                                           Januar 2020

 

Von Peter Ustinov (engl. Schauspieler) stammte das Zitat

„Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.“

Bei diesem Satz denkt man unwillkürlich erst einmal an die Kinder und jungen Erwachsenen.

Wir möchten mit Ustinovs Zitat aber einen kleinen Bogen schlagen zur Steigerung unserer fachlichen Qualifikation, also der des fachpädagogischen Personals.

Unsere berufliche Kompetenz wird nicht mehr nur einmalig durch eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium erlangt. Das Handeln in der beruflichen Alltagspraxis und die Fort- und Weiterbildungen nehmen einen großen Platz bei der Weiterqualifizierung ein.

Unser Berufsfeld, das durch gesellschaftliche Veränderungen stark beeinflusst wird, unterliegt einer ständigen Dynamik. Um professionelle Erziehungsarbeit kontinuierlich ausüben zu können, legen wir einen großen Wert darauf, uns entsprechend über Tages- und längerfristige Qualifizierungsmaßnahmen weiterzubilden. Dies ist selbstverständlich nur möglich, indem die Notwendigkeit erkannt und Zeitressourcen und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Hierfür der kommunalen Trägerschaft unserer Einrichtung ein herzliches Dankeschön.  

 

Die Sprachbildung als ständiger Begleiter unseres Handelns spielt in der Weiterqualifizierung eine große Rolle. Bei einem Coaching-Programm stand so für eine Mitarbeiterin an 10 Terminen, über das ganze letzte Jahr verteilt, die praxisnahe Sensibilisierung und Wissensvermittlung im Bereich „Sprache als ständiger Begleiter“ im Fokus.

 

Mit Erfolg konnte eine Mitarbeiterin den Qualifizierungskurs

„Führung einer Fachpraxis für integrative neurophysiologische Entwicklungsförderung“ nach zweijähriger Ausbildung und auf eigene Kosten im November 2019 abschließen. Frühkindliche Bewegungsmuster und deren Einfluss auf die Entwicklung stehen im Mittelpunkt. Ein ganzheitlicher Ansatz fokussiert den Blick auf Motorik, sozial-emotionale und kognitive Entwicklung.

 

Beobachtungskonzepte werden in der Arbeit mit den Kindern immer wieder neu definiert. So wurden bei einer eintägigen Fortbildung die Bildungs- und Lerngeschichten, bei denen die ganzheitliche, wertschätzende Beobachtung des einzelnen Kindes im Zentrum steht, thematisiert.

 

Unter dem Fortbildungstitel „Damit kein Kind verloren geht“ wurde die Thematik „vom Umgang mit Kindern mit herausforderndem Verhalten“ bei einer mehrtägigen Fortbildung angegangen. Auch wir werden mit der Thematik konfrontiert, des sich nicht konzentrieren, keine Regeln einhalten können, des schlagen, treten, beißen oder des sich komplett entziehen.                         Besondere Bedürfnisse erfordern besonderes Hintergrundwissen und besondere Handlungsstrategien. Bindung und Beziehung sowie das Ermöglichen von Selbstwirksamkeit über unser pädagogisches Konzept und eine enge „Allianz“ mit den Eltern sind hier wieder einmal mehr von großer Bedeutung.

 

An der Qualifizierung zur Naturpädagogin haben über das gesamte letzte Kindergartenjahr hinweg alle sechs Waldpädagoginnen in ihrer Freizeit teilgenommen. Der Jahresverlauf war Leitfaden für die Ausbildung mit Dipl. Biologe Rainer Schall. Die Ausbildung hat mit dem Hintergrund die Beziehung des Menschen zur Natur neu zu beleben und zu vertiefen im Freien stattgefunden.

 

Im Zuge der Qualifizierungs- und Zertifizierungsmaßnahme „Haus der kleinen Forscher“ wurde in mehreren eintägigen Fortbildungen an der IHK Weingarten praktisches und theoretisches Wissen im Bereich Technik, Naturwissenschaften, Strom und Energie etc. an zwei Mullewapp-Mitarbeiterinnen weitergegeben.

 

Bei der qualifizierten Praxisbegleitung (QP), die sich über einen längeren Zeitraum erstreckte, spielte alles was das Team, die Leitung bewegte eine Rolle. So haben wir für unseren herausfordernden Arbeitsalltag passgenaue und praxisnahe Impulse und Denkanstöße erhalten. Eine maßgeschneiderte Begleitung mit gewonnenen Erkenntnissen und Handlungsmöglichkeiten, vor allem im Umgang untereinander, tut bekanntlich allen gut. So sind wir in einer schwierigen Phase der Teamfindung auch in den Genuss einer Supervision gekommen.

Wir verstehen unseren Mullewapp als lebendigen und wachsenden Organismus, der trotz allgemeiner Standards wie jede andere Einrichtung auch, einzigartig ist. Anforderungen und Erwartungen steigen enorm, dem wollen und werden wir uns weiterhin motoviert stellen.

So sind erste Qualifizierungs- und Fortbildungstermine für das Jahr 2020 bereits im Kalender vermerkt.

 

Zu erwähnen sind an dieser Stelle selbstverständlich auch die Kinder und deren Familien, bei denen unser angeeignetes Fachwissen Anwendung und Umsetzung finden darf. Eltern sollten ohne Zweifel erst einmal die Experten für ihre Kinder sein und bleiben. Dennoch gibt es Situationen in denen ein offenes Ohr, fachlicher Rat, tatkräftige Unterstützung und Hilfestellung gefragt sind. Dies erfordert Vertrauen und Offenheit, der wir tagtäglich in irgendeiner Form begegnen. Dies motiviert, belebt und fördert ein gutes Miteinander, für das sich das gesamte fachpädagogische Personal bedankt.

 

Bleiben Sie dabei und interessiert an der Arbeit, dem Wirken und Entwickeln der jüngsten Bewohner Vogts. Wir freuen uns auch darauf, Sie in nächster Zeit über die Entwicklung des Neubauvorhabens immer wieder informieren zu dürfen.

Es grüßt das gesamte pädagogische Fachpersonal aus Wald und Haus.

                                                                                                                                     Dezember 2019

 

Die Lichterketten und der Kerzenschein im Eingangsbereich, die Adventsecken in unserem gemütlichen alten Haus, der Duft nach selbstgebackenen Plätzchen, weihnachtliche Melodien aus Kindermund, knisternde Holzscheite im Bauwagenofen, meditatives Gehen in der Adventsspirale aus Tannenzweigen und die täglichen Geschichten von Maria, Josef und dem Esel, lassen es unschwer erkennen:

die Mullewappkinder bereiten sich ganzheitlich und mit allen Sinnen auf Weihnachten, auf Jesu Geburtstag vor:

Bei Familie Scheffold auf dem Spehnerhof machen die Kinder die Bekanntschaft mit Tara. Bei diesem Besuch bestätigt sich all das, was die Kinder in den Tagen zuvor in Theorie und Bild von Tara und ihren Artgenossen erfahren haben. So sind es die langen Ohren, die Stehmähne, die sehr aufmerksame, jedoch auch vorsichtige Haltung und vieles mehr, was die Kinder beeindruckt hat. Mit dieser Vorbereitung entwickeln die Kinder jetzt für „Marias Esel“ und all die Erlebnisse auf ihrem Weg nach Bethlehem eine wahre Freundschaft.

Haben Sie sich eigentlich auch mit uns am 02. Dezember, beim lebendigen Adventskalender auf die Adventszeit eingestimmt?

Na dann wissen Sie jetzt auch wie man weihnachtelt. Dass nämlich auch bei den Tieren im Wald das Schenken und Beschenkt werden für Aufregung sorgt, war nicht zu übersehen. So hat der Hase, die Eule, die Maus … dargestellt von den Erzieherinnen in einem kleinen Theaterstück, die Augen, Ohren und Herzen der Zuschauer berührt. Eine Geschichte über den Sinn des Schenkens, erzählt mit Witz und Empathie mit dem Fazit „Weihnachten ist ein Fest für alle“.

Auch die neue evangelische „Pfarrersfamilie Boss“ hat unsere persönliche Einladung angenommen und sich in unserem Garten unter die Menschenmenge gemischt.

Schon tags darauf haben wir Herrn Pfarrer Boss in unserem Adventsmorgenkreis mitreisen lassen. Nach einer kurzen Station in Israel bei Maria und Josef hat sich uns der Sterndeuter Kaspar vorgestellt und über den neuen Stern am Himmel berichtet. Anschließend war es Herr Boss, der den Kindern Einblick in sein abwechslungsreiches und vielfältiges Aufgabengebiet als Pfarrer, ja auch als Privat- und Familienmensch gewährt hat. Jetzt freuen wir uns schon auf unsere nächste Begegnung mit ihm. Mit seinem Talar und auch einer biblischen Geschichte oder einem Bilderbuch im Gepäck, werden ihm die Kinder wieder die ganze Aufmerksamkeit schenken.

Sie merken, wir als kommunaler Kindergarten stellen uns nicht die Frage ob religiöse/interreligiöse Bildung stattfinden soll oder nicht. Uns geht es um das Kennenlernen einer Vielfalt, auch in den Unterschieden religiöser und weltanschaulicher Herkunft und Prägung der Kinder, die wir betreuen. Deshalb dürfen wir die Religion im Kindergarten nicht ausklammern. Freundinnen und Freunde nehmen alle Gemeinsamkeiten und alle Unterschiede wahr und als kleine Kinder brauchen sie dazu Begleitung. Wir möchten der Vielfalt Raum geben und sie mit den Kindern als Bereicherung entdecken und annehmen. Hierzu gehören eben auch diese Begegnungen in Erzählungen, Legenden und auch mit Menschen, wie Herrn Pfarrer Boss oder Herrn Pfarrer Briemle und Frau Wiltsche-Biller.

Was wäre das Fest des heiligen Nikolaus, verbunden mit einem gefüllten Nikolaussack ohne die Hintergründe zu dieser Legendengestalt? Äpfel, Mandarinen und Lebkuchen, sowie ein Begleitbrief des Nikolaus, haben die Kinder so, dankend und mit Gesang verbunden, draußen im Garten annehmen können.

Gut vorbereitet und ganz im Sinne von,

DIE WELT HAT SICH VERÄNDERT, UNSERE HALTUNG ABER NICHT,

nähern wir uns nun dem Weihnachtsfest.

Seien auch Sie in Zukunft wieder dabei: Lassen Sie uns gemeinsam loslaufen, weitergehen, weiterdenken und neue Horizonte erreichen. Wir freuen uns darauf und wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten und ein einmaliges, außerordentliches, strahlendes und gesundes neues Jahr.

Es grüßt das gesamte pädagogische Personal aus dem Kindergarten Mullewapp mit integrierten Waldgruppen.


 

                                                                                                                                              Oktober 2019

 

Bei idealem Wetter waren am letzten Septembersamstag alle Mullewapp-Familien aus Haus und Wald zur Herbstaktion eingeladen. 

Sind am Vormittag die Erwachsenen im Wald noch mit Motorsäge, Freischneider, Hammer und Nagel im Einsatz gewesen, konnten sie den Nachmittag mit der gesamten Familie dann beim Stockbrot backen, Kartoffellauf, Dosen werfen, Apfelsaft pressen und einem leckeren Buffet im Mullewapp-Garten genießen.

Einmal jährlich werden die Waldplätze auf Vordermann gebracht. Neben der perfekten Vorbereitung durch die Bauhofmitarbeiter ist die tatkräftige Unterstützung der Eltern, deren großzügige Bereitstellung von Werkzeug und das know how aller Beteiligten erwähnenswert.

Erstmals haben wir diese Waldaktion und das Zusammentreffen der Haus- und Waldfamilien miteinander verbunden. Außerdem waren die Familien schon in die Vorbereitungen der Nachmittagsaktion involviert. Kinder und Erwachsene haben beim Aufbau der Stationen, der Biertischgarnituren, beim Bemalen der Tischdecken … tatkräftig mit angepackt. Erste Gespräche, Bekanntschaften und Spielaktionen waren schon vor der offiziellen herbstlichen Begrüßung in vollem Gange. Die gute Stimmung mit fröhlich gelaunten „kleinen und GROSSEN Leuten“ nehmen wir gerne und motivierend mit auf unseren gemeinsamen Weg durch das Kindergartenjahr. So haben wir uns die vergangenen Tage mit Frau Wiltsche-Biller zur kleinen Erntedankfeier in der katholischen Kirche St. Anna getroffen. Unseren Dank für all das was uns die Ernte, ja auch das Leben Gutes beschert haben wir im Gesang, im Wort, in der Darstellung und in den gespendeten Gaben zum Ausdruck gebracht.

                                                                                                                             November 2019

 

MENSCHLICHKEIT …

„Liebe dich selbst, sorge für dich, hilf den Schwächeren, stehe den Älteren und Kranken bei, teile mit den Ärmeren, sei dankbar für alles was du hast.“

 

Was hat diese Weisheit, diese Aufforderung mit uns, mit dem Kindergarten Mullewapp zu tun?

Sie werden es nicht glauben, aber schon die Kleinsten unter uns, die einmal die Großen neben uns sein werden, leben diese Menschlichkeit. Hierfür ist es wichtig, dass jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen angenommen wird. Nur so kann es Selbstbewusstsein entwickeln und lernen, sich für seine Gegenüber zu öffnen.

Nur wer sich selbst annehmen kann und liebt kann auf andere zugehen, steckt voller Lebensenergie und will diese dann auch mit anderen teilen.

Blicken wir auf die vergangenen Wochen und unsere Kinder, so dürfen wir wieder einmal mehr stolz sein auf sie. Stolz auf ihre Entwicklung, stolz auf das was sie wahrnehmen, verinnerlichen und umsetzen, stolz auf ihre Empathiefähigkeit. Also die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden.

Jährlicher Türöffner für die sehr intensive Auseinandersetzung mit den Themen Nächstenliebe, aufeinander zugehen, anders sein akzeptieren, ist hierbei die Legende des heiligen St. Martin.

So blicken wir auf so manch schöne Begeben- und Gelegenheit zurück:

Bei einer Veranstaltung vom HCL Vogt haben die Kinder den jungen, ehrenamtlichen Handballclub-Akteuren ihre Freude und ihren Dank mit einem Lachen, mit einem „das war super“, mit einem „machen wir das mal wieder“ ausgedrückt.

Im Pflegeheim St. Antonius wurde nicht nur vorgesungen oder vorgespielt, nein, einige der Kinder haben sich getraut, sich ihre Sing- und Tanzpartner sogar aus dem Zuschauerkreis zu holen.

Bei den von uns geschaffenen Gelegenheiten haben wir den Kindern in Wald und Haus Angebote gemacht, um sich im Teilen zu üben. Teilen nicht nur im Hinblick auf das mitgebrachte Vesper oder Teilen von Material. Auch das Teilen von Ressourcen, Fähigkeiten und Wissen und das ebenso wichtige sich Beteiligen löste so manches Glücksgefühl aus. „Ich kann gut malen und du kannst prima ausschneiden – du kannst so toll trommeln und ich kann singen“. Die Kinder werden sensibilisiert und erleben immer mehr wie gut es sich anfühlt, verschiedenen Fertigkeiten und Kompetenzen miteinander zu teilen und zu nutzen.

Was es heißt zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erhalten, das erlebten die Kinder in der Spendenaktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Temeswar“. Im 12. Jahr der Beteiligung sind nun 95 Weihnachtstüten, gut gefüllt mit Kleidung, Spielsachen, Pflegemitteln, Süßigkeiten und Schreibartikeln mit  Alois Weiler und seinem Team auf dem Weg nach Rumänien.

Ganz neue Erfahrungen machen alle kleinen und großen Leute derzeit mit unserem Praktikanten Tamo. Als integrative Einrichtung durfte er seine Kindergartenzeit hier im Mullewapp erleben. Als jungen Mann begleiten wir ihn nun, für vorerst zwei Wochen, auf seinem Weg in die berufliche Teilhabe.  Tamo besucht derzeit die Martinusschule (sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung). Wir sind überzeugt davon, dass dieser Weg, den wir miteinander gehen, die Kinder positiv in ihrem Wachsen und Entwickeln beeinflusst und wir alle nur davon profitieren und uns wieder ein Stück mehr öffnen können. 

Sie sehen es ist gar nicht schwer und es braucht oft gar nicht viel dafür, um das Miteinander und die Menschlichkeit sichtbar und spürbar zu machen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen eine spürbar menschliche und außerordentlich strahlende Adventszeit.

 

                                                                                                                      Oktober 2019

 

"Von den Engeln aus gesehen, sind die Wipfel der Bäume Wurzeln vielleicht, die den Himmel trinken“                                                                                              Rainer Maria Rilke

WAS IST klein UND WAS IST GROSS?

Diese Fragestellung wird uns das ganze Kindergartenjahr auf vielfältigste Weise beschäftigen.

Alle Eltern kennen es: Mit Kindern wird der Kleiderkauf zum ständigen Begleiter. Doch ist Wachstum auf den Menschen hin bezogen immer individuell. Nicht nur die Körpergröße, nein, auch die geistige und körperliche Entwicklung sind von einem Wachsen geprägt. Denken wir hierbei zum Beispiel an die motorische Entwicklung oder die Sprache.

Für dieses facettenreiche Wachsen der eigenen Person, in Körpergröße, Stärken, Charakteren, Selbstbewusstsein, Fühlen, Denken und vielem mehr wollen wir die Kinder sensibilisieren.

Da stellt sich dann aber irgendwann ganz von selbst die Frage

Wie Kinder an der Welt wachsen?

Es ist ein ureigener Drang des Kindes, sich die Welt zu erschließen und seinen Horizont Schritt für Schritt zu erweitern. Es entdeckt seinen Körper und lernt, ihn zu beherrschen. Indem es seine Umwelt wahrnimmt und beobachtet, gestalterisch verarbeitet, sie spielerisch erprobt und Zusammenhänge entdeckt, kann es die Welt zunehmend besser begreifen lernen.

Dieser gemeinsame Blick mit den Kindern hinaus in die Welt wird uns allen viele kleine und GROSSE Erkenntnisse und Erlebnisse bescheren.

Klein und GROSS in der Tierwelt, in der Pflanzenwelt, in der Technik, der Industrie, der Fortbewegungsmittel, in den Bauwerken und Räumen, in den Lebensbereichen, im Bereich der Sinne, der Gefühle, der Sprache, in Märchen …

Wir sind gespannt darauf, auf welchen Wegen die Kinder mit uns durch Klein und GROSS gehen und wie sich die Jahreszeiten in ihrer Größe auswirken werden.

Seien Sie gerne auch dabei, indem Sie uns von Ihren Ideen oder konkreten Aktionen/Besichtigungen/Experimente berichten. Spazieren Sie bei uns im Haus oder auch im Wald vorbei, seien Sie gespannt auf Klein und GROSS.

WAS IST klein UND WAS IST GROSS?

Bei uns im Mullewapp da ist auf jeden Fall was los! J

                                                                                                            Oktober 2019

 

Besuch von Frau Köhler, zahnmedizinische Mitarbeiterin der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit im Landkreis Ravensburg:

Wussten Sie, dass es diese AG schon seit Oktober 1985 gibt? Erinnern Sie sich vielleicht selbst an Ihre Kindergarten- oder Schulzeit und die jährlich stattfindende Zahnreihenuntersuchung? Diese Form der Zahnprophylaxe wurde schon vor einigen Jahren grundlegend überholt und in eine Gruppenprophylaxe umgewandelt. 

Die Kinder erfahren über Handpuppen, über eine Geschichte und mit sehr einfühlsamer, sachlicher und altersentsprechender Wissensvermittlung wie zahngesundes Verhalten aussehen kann. Frau Köhler (Prophylaxe-Helferin) war an insgesamt drei Tagen bei uns im Mullewapp und hat in Kleingruppen mit den Kindern zum Thema „zahngesunde Ernährung“ gearbeitet. Mit dem jetzigen Wissen heißt es bei den Kindern „Fruchtzwerge und gesüßte Getränke ade, Obst, Rohkost, Vollkornbrot und Wasser juche.“ Auch die richtige Mundhygiene wurde besprochen und sofort in die Praxis umgesetzt und ausprobiert. So hat jedes Kind von Frau Köhler eine bunte Zahnbürste geschenkt bekommen und nach dem Vesper unter Anleitung getestet J.

Zu einer runden Sache wird dieses Angebot der AG Zahngesundheit durch unseren Patenzahnarzt Dr. Hilbert. Mit seiner Einladung und der damit verbundenen Öffnung seiner Praxisräume werden Brücken gebaut. Prophylaxeimpulse werden zwar auch gegeben, vielmehr geht es aber darum die Praxis, die einfachen Geräte und die Arbeit der Assistentin und des Zahnarztes kennenzulernen. Ja, auch der häufig auftretenden Furcht und Angst vor dem Zahnarztbesuch soll so vorgebeugt werden. Ergänzend und mit den vom Kindergartenpersonal zusätzlich durchgeführten Einheiten im Gesundheitsbereich unterstützen alle gemeinsam, die Erziehungsarbeit der Familien.

 

Erste Infoveranstaltung für die Eltern der neuen Erstklässler 2020 und Start der Kooperation Kindergarten - Grundschule:

Wie heißt es auch hier so schön „Nach der Einschulung ist vor der Einschulung“.

Nachdem sich unsere „Großen“ erst gerade aus dem Kindergarten verabschiedet haben, starten für die zukünftigen Erstklässler 2020 und deren Eltern schon die ersten Vorbereitungen. Die Kooperationslehrerinnen Frau Steiner und Frau Bauske freuen sich auf die „Schule am Nachmittag“, zu der die Kinder eingeladen werden. Erste Schulluft schnuppern, Lehrer kennenlernen, stolz die ersten kleineren Schulaufgaben erledigen und eine echte Schul- und Turnstunde miterleben dürfen, gehören zum angebotenen KOOP - Programm. Damit auch die Eltern diesen Weg ohne Ängste und Bedenken positiv und motivierend mitgehen können, wurden sie über den Sinn und die Arbeitsweise der KOOP, sowie die für einen gelingenden Schulstart notwendigen Kompetenzen aufgeklärt.

Dass der Schulstart 2019 auf jeden Fall gelungen ist, haben unsere Gäste, die wir letzte Woche zum Spieleevent eingeladen haben, unter Beweis gestellt. Stolz und mit den ersten großen Schreib-, Lese- und Rechenübungen im Schulranzen, haben sie mit uns einen fantastischen, erinnerungsreichen Nachmittag verbracht. Danke dafür.

 

 

FREDERICK-TAG IN DER ÖFFENTLICHEN BÜCHEREI VOGT:

Dass der Winter naht und alle Feldmäuse Tag und Nacht arbeiten, dass sie Nüsse, Weizen und Stroh sammeln und dass es da eine Maus namens Frederick gibt, die seltsamerweise nur Farben, Wörter und Sonnenstrahlen sammelt, das haben viele kleine und große Gäste beim Stabpuppenspiel miterleben dürfen. Schon weit vor Beginn des Theaters herrschte großer Andrang in der Bücherei und beim Erklingen der ersten Glockenspieltöne konnte man gar eine Stecknadel fallen hören. Dieser kleine Frederick war es, der die Zuschauer und Zuhörer begeisterte. Das Basteln von Mäuselesezeichen und Ausmalen von Mäusen, das Kennenlernen der Bücherei, das Stöbern in und Vorlesen von Büchern sorgte anschließend für eine ungewohnte Lebendigkeit und schöne Atmosphäre in den neuen Räumlichkeiten. Die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste nehmen wir, das Büchereiteam und der Kindergarten Mullewapp, zum Anlass, weitere gemeinsame Aktionen zu planen und für die Öffentlichkeit anzubieten. Unser großer Dank geht selbstverständlich an die Besucher und an das großartige Büchereiteam, bei dem wir mit unserem Wunsch, die Räumlichkeiten nutzen zu dürfen, sofort „offene Türen“ eingerannt haben. Mit Herrn Haag im Hintergrund und als Organisator der notwendigen Schulrequisiten waren wir bestens bedient.

Sie dürfen gespannt sein auf unsere nächste gemeinsame Veranstaltung, die wir Ihnen rechtzeitig im Gemeindeblatt und über Plakate ankündigen werden.  

Selbstverständlich freut sich das Büchereiteam auch während der regulären Öffnungszeiten über Ihren Besuch.

Auch im Namen des Büchereiteams grüßt das gesamte Mullewapp - Team bis zum nächsten „Was geht ab im Mullewapp?“        

 

                                                                                                                         September 2019

 DREI, ZWEI, EINS!

 

Die Sommerferien sind vorbei.

Am 23. September ist Herbstanfang - wir freuen uns im Frühherbst über eine reiche Ernte an Obst und Gemüse… und

DREI, ZWEI, EINS … wir starten in ein neues Kindergartenjahr.

Wie in jedem Jahr kommen wieder neue Kinder in den Kindergarten und mit ihnen ihre Familien.                                                                                                                                                                                   Es gibt Kinder wie auch Eltern, die ihre Bezugsgruppe im Haus wechseln, hinaus in den Wald gehen oder aber ganz neu starten.

So befinden wir uns wieder in einer Umbruchsituation: Die Kinder die jetzt in die Schule kommen werden vermisst. Bereits erfahrene Kindergartenkinder rutschen automatisch in eine andere Rolle, Umorientierung ist notwendig. Sie sind jetzt die „Großen“ oder „Mittleren“!

Egal ob die Kinder bereits Erfahrungen in der Fremdbetreuung gemacht haben; die Erzieherinnen, die Gruppe, der Tagesablauf im Kindergarten, die Räumlichkeiten und auch die Spielsachen sind erst einmal noch fremd und werden nun in der ersten Zeit entdeckt.

Für alle Kinder öffnen sich viele Möglichkeiten des Miteinanders. Das gewohnte Umfeld erweitert sich, neue Begegnungen, Erfahrungen kommen hinzu.

Wir nutzen deshalb die ersten Wochen zum Kennenlernen, zur Gruppenfindung und Gruppenstärkung. Sicherlich wird auch schon der ein oder andere Impuls in Richtung unseres Jahresschwerpunktes mitschwingen „Was ist klein und was ist GROSS?“.  Gerne werden wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit unseren Berichten auf diese Entdeckungsreise mitnehmen.

Auf ein spannendes, abwechslungsreiches, bereicherndes, schönes und wachsendes J Kindergartenjahr freuen sich

die pädagogischen Fachkräfte aus dem Kindergarten Mullewapp mit integrierten Waldgruppen.

 

Der Kindergarten Mullewapp mit integrierten Waldgruppen ist einer der stolzen fünf Preisträger des Bildungspreises, der von der Bildungsstiftung der KSK Ravensburg ausgelobt worden ist.

Wie kam es dazu?

Wir haben uns im Februar 2019 mit unserem bereits mit den Kindern durchgeführten Projekt „Landschaft schmeckt – wir entdecken das Schlaraffenland“ für den Bildungspreis beworben. Das Kuratorium und der Stiftungsvorstand der Bildungsstiftung der Kreissparkasse Ravensburg haben in einer Sitzung am

29. März 2019 über die Vergabe des Bildungspreises entschieden.

15 hochwertige Projektbewerbungen zum Thema Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lagen vor. Prämiert wurden fünf gleichwertige Projektbeiträge. Die feierliche Übergabe des Preises hat nun vergangene Woche stattgefunden. Anhand eines Kurzfilmes, der von

„FRAMEWORKS Filmproduktion“ bei uns im Garten und Wald gedreht worden ist, wurde unser Projekt, unsere Arbeit den anderen Preisträgern und geladenen Gästen vorgestellt. Ein außerordentlich tolles Gefühl mit der pädagogischen Hochschule in Weingarten, der Stefan-Rahl-Grundschule in Ravensburg, der Gemeinschaftsschule in Horgenzell sowie eine Kooperation des Gymnasiums und der Realschule in Weingarten zu den Außerwählten zu gehören.

Unser Antrieb, unser Engagement unsere Leidenschaft mit den Kindern gemeinsam die Welt verstehen zu lernen hat die Stiftungsverantwortlichen sehr beeindruckt.

Kinder sind schließlich schon immer neugierig, interessiert und wollen Dinge um sich herum verstehen können. Sie wollen natürliche Abläufe und Zusammenhänge erleben.

Sicherlich ist es möglich mit kindgerechten Erklärungen die Kinder auf das Leben vorzubereiten.

Wir sehen unsere Aufgabe allerdings vornehmlich darin, den Kindern Raum, Platz, Material und Zeit zu bieten, um ihre Fragen selbst beantworten zu können. Hierbei wird eine Verbundenheit zwischen Natur und Mensch geschaffen. Verbundenheit kann jedoch nur für etwas geschaffen werden, das wertgeschätzt wird.

Forschen und Experimentieren bestimmt neben und eingebaut in das Spiel der Kinder unseren Alltag. Die Themen geben die Kinder größtenteils selbst vor. Seit mehr als 10 Jahren hat dieses Weitergeben und Hinführen und Selbsttätig sein,

in unserem Kindergarten einen Namen erhalten. So haben wir mit der IHK einen Netzwerkpartner an unsere Seite bekommen und sind seitdem ausgezeichnet als „Haus der kleinen Forscher“. Praxisorientierte Schulungen für die Fachkräfte, Austausch und kompetente Ansprechpartner stehen uns seitdem zur Verfügung. Materielle und praxisorientierte Unterstützung (Besuche auf dem Bauernhof, in der Bäckerei, im Museum etc.) werden uns von verschiedenen Institutionen, Einzelhändlern, Firmen und Gönnern ermöglicht.

Wahrscheinlich werden wir das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro für die Erfüllung eines außerordentlichen Wunsches in unserem Neubau einsetzen.

Unter dem Dach des „Haus der kleinen Forscher“ ist im 11. Jahr des aktiven Forschens und Experimentierens im Mullewapp eine neue Bildungspatenschaft entstanden. Paten können zu neuen Projekten und Forscherideen inspirieren, sie setzen sich als Sponsoren ein oder sie organisieren einen Ausflug zur eigenen Arbeitsstätte oder einem anderen interessanten Ort. Patinnen und Paten, die die pädagogischen Fachkräfte unterstützen und den Bildungsalltag bereichern, sind stets herzlich willkommen. Die Kinder, die im letzten Jahr den Kindergarten besuchen waren es, die sich erstmals auf den Weg in die Praxis der „Zahnärzte Waldburg“ gemacht haben. Herzlich von Frau Kolb und ihrem Praxisteam begrüßt und mit einem Zahnlaufpass ausgestattet, haben sich rasch vier Kleingruppen gebildet. Jetzt stand die Selbsterfahrung im Vordergrund. Theorie und Praxis wurden zu einem wertvollen Ganzen. Das für jedes Kind mit Karies vorbereitete Gipsgebiss wurde, mit leuchtenden Augen und roten Bäckchen, von den Kindern mit Bohrer, Kleber und Füllung bearbeitet. Das in Essigessenz eingelegte und zur Hälfte mit Zahnpasta behandelte Ei sorgte für so manches „ah“ und „oh“. Viel zu schnell ist die Zeit beim Experimentieren vergangen. Zufrieden und mit schönen und neuen Erfahrungen machte sich die Gruppe auf den Heimweg. Hin- und Rückfahrt im Linienbus dürfen nicht unerwähnt bleiben. Aufregung und Anspannung, aber auch Neugier und Stolz waren unsere Begleiter J.

Im Namen der Kinder und des gesamten pädagogischen Fachpersonals bedanken wir uns bei all unseren bewussten und unbewussten Paten, die sich in unterschiedlichster Weise engagieren und einbringen.

Äpfel aufsammeln und unter Anleitung pressen, Sahne und Butter herstellen dürfen, Tierknochen unter die Lupe nehmen, in der Backstube Hand anlegen dürfen, der Einsatz gesponserter Ferngläser, Mikroskope und vieles mehr bereichern unser Schaffen und Tun ungemein.

Es grüßen bis zum nächsten „Was geht ab im Mullewapp?“ alle kleinen und großen Forscher und Experten aus dem Mullewapp.

Hier finden Sie uns:

Kindergarten Mullewapp
Hengenen 1
88267 Vogt

Kontakt

Rufen Sie an unter:

 

Festnetz:

07529 / 6253

 

Handy Waldgruppe Waldemar: 0151-17442309

 

Handy Waldgruppe Waldfüchse: 0151-28147591

 

oder:

 

schreiben Sie eine E-Mail an:

vogt@kigamulle.de